Dieser Artikel ist auch verfügbar in:
Wie funktioniert eine Rückbuchung?

Eine Rückbuchung, auch als Zahlungsanfechtung bezeichnet, liegt vor, wenn ein Karteninhaber eine Transaktion anzweifelt und seine Bank auffordert, diese rückgängig zu machen. Die Möglichkeit, eine Zahlung anzufechten, soll Verbraucher vor nicht autorisierten Transaktionen schützen, kann aber für Unternehmen großes Kopfzerbrechen bedeuten, vor allem, wenn sie irrtümlich ausgestellt wurden.

Im Falle einer Rückbuchung werden die strittigen Beträge vom Unternehmen einbehalten, bis der Kartenaussteller die Angelegenheit geklärt hat und entscheidet, was zu tun ist. Wenn die Bank gegen das Hotel entscheidet, werden die Gelder an den Karteninhaber zurückerstattet. Entscheidet die Bank zu Gunsten des Karteninhabers, schickt sie den Betrag an euch zurück.
Leider kann dies ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess sein, der eine Menge Papierkram und Dokumentation erfordert. Es gibt ein paar häufige Gründe für Rückbuchungen:

Betrügerische Transaktionen: Wenn ein Karteninhaber eine Abbuchung vom Hotel sieht, obwohl er dort nie etwas bezahlt hat, könnte dies bedeuten, dass Betrug im Spiel ist. Dies veranlasst ihn in der Regel dazu, eine Beschwerde einzureichen.

Gutschrift nicht bearbeitet: In diesen Fällen storniert ein Karteninhaber die Buchung in der Erwartung einer Rückerstattung oder einer Kontogutschrift, erhält aber keine. Der Grund für diese Rückgabe kann unterschiedlich sein - vielleicht ist es die Käufersreue oder ein Fehler des Nutzers beim Online-Kauf.

Unzufriedenheit mit der Buchung oder Dienstleistung: Karteninhaber reichen manchmal eine Beschwerde ein, wenn sie mit Ihrem Produkt oder eurer Dienstleistung unzufrieden sind.

Der allgemeine Rückbuchungsprozess erklärt

Im Allgemeinen kann das Rückbuchungsverfahren von Zahlungsdienstleister zu Zahlungsdienstleister unterschiedlich sein und dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Tagen. Hier findest du einen Überblick über den allgemeinen Ablauf von Rückbuchungen:

Der Prozess

Ein Kauf findet statt. Alle Rückbuchungen beginnen damit, dass ein Kunde persönlich oder online einen Kauf tätigt.

Der Kunde veranlasst die Rückbuchung. Nachdem der Kunde seine Kreditkartenabrechnung am Monatsende überprüft hat, stellt er möglicherweise eine Abbuchung fest, die er nicht autorisiert hat. Der Kunde wendet sich dann an sein Kreditkartenunternehmen (die ausstellende Bank) und bittet darum, die fragliche Belastung zu prüfen.

Die ausstellende Bank wendet sich an die Bank des Händlers. Sobald ein Kunde das Rückbuchungsverfahren einleitet, wendet sich die Bank des Kunden an die Bank des Händlers und fordert sie auf, Beweise zur Widerlegung der Forderung vorzulegen. Dies können z. B. Rechnungen, Quittungen oder andere Belege sein, mit denen der Händler nachweisen kann, dass der Kauf gültig war.

Entscheidungszeit. Nach Prüfung aller von der Bank des Händlers vorgelegten Nachweise muss die Bank des Karteninhabers entscheiden, ob der Kauf tatsächlich gültig war oder nicht.

Der Kunde wird informiert. Nun muss der Kunde den von der erwerbenden Bank vorgelegten Nachweis akzeptieren und entweder die Buchung bezahlen oder den Kauf weiterhin anfechten und ein so genanntes Schlichtungsverfahren einleiten. Stellt die erwerbende Bank fest, dass der Kauf ungültig war, erhält der Karteninhaber (Kunde) eine Erstattung für die Transaktion.

Schlichtung. Wenn die kartenausgebende Bank und die Händlerbank keine Einigung erzielen, können sie als letzten Ausweg ein so genanntes Schiedsverfahren einleiten. Das Schiedsverfahren wird von der ausstellenden Kreditkartengesellschaft geleitet, und ihre Entscheidung ist absolut endgültig.

Das Kreditkartenunternehmen (Visa, American Express usw.) prüft die von den Parteien vorgelegten Nachweise und hat das letzte Wort bei der Entscheidung, wer für die Gebühren aufkommen muss. Verliert ein Händler das Schlichtungsverfahren, kann er auf eigene Kosten vor Gericht Regressansprüche geltend machen und die Rückzahlung verlangen. Das zeigt bereits, wie kompliziert die Bearbeitung dieses Verfahrens ist.

Wie RoomRaccoon Rückbuchungen für euch handhabt!

RoomRaccoon benachrichtigt euch über die Rückbuchung. Eine Antwort ist innerhalb von 10 Arbeitstagen erforderlich.

Du entscheidest, wie du vorgehen möchtest. Du kannst die Rückbuchung entweder als gültig akzeptieren oder sie anfechten, indem du uns die Unterlagen zu der Transaktion zusendest.

Wenn du die Rückbuchung anfechten möchtest, sammelt RoomRaccoon die Informationen und leitet sie an das akquirierende Unternehmen weiter.

Die Bank prüft, ob der Kauf rechtmäßig war oder nicht. Wenn die Bank zu deinen Gunsten entscheidet, ist die Transaktion gültig. Entscheidet die Bank zu Gunsten des Kunden, musst du die Gebühr bezahlen.

Was musst du einreichen?

Kopie des Zahlungsauftrags.

Kopie der Buchungsrechnung.

So viele Informationen wie möglich, um die Zuordnung zur Transaktion zu ermöglichen. Denke an Ausweiskopien und Check-in-Unterschriften.

Wenn eine Reservierung storniert wird und der Buchende den Stornierungsbedingungen zustimmt, lege bitte einen Nachweis über deine Stornierungsbedingungen vor und erläutere, warum die Bedingungen nicht erfüllt werden.
War dieser Beitrag hilfreich?
Stornieren
Danke!